Kommunikation ist alles
Ein halbes Jahr war ich Praktikantin in einem Lokalfernsehsender in Bayern.
Am vergangenen Freitag war mein letzter Praktikumstag.
Schon ein seltsames Gefühl, ab jetzt nicht mehr jeden Tag in der Redaktion zu sitzen. Immerhin habe ich das letzte halbe Jahr fast jede frei Minute dort verbracht. Die Leute sind mir dort so sehr ans Herz gewachsen. Die Arbeit hat Spaß gemacht. Es war eine tolle Zeit.
Und dabei hatte alles so schwierig angefangen:
Ich - von Natur aus schüchtern - habe die erste Zeit des Praktikums kaum einen Ton rausgebracht. Habe Blut und Wasser geschwitzt, als ich die ersten eigenen Berichte machen sollte. Ich hatte solche Angst, zu versagen. Die ersten Wochen waren echt ein Kampf für mich. Aber so blöd das vielleicht klingt, ich bin an diesen Herausforderungen gewachsen.
Aus der anfänglichen Angst, die Berichte nicht rechtzeitig oder nicht gut genug hinzubekommen, wurde ein Kribbeln, das mich immer mehr motiviert hat.
Ich wurde lockerer, selbstsicherer.
Ich hätte nicht gedacht, dass Fernsehen überhaupt was für mich sein könnte. Ich war immer so auf den Beruf des Zeitungsredakteurs festgelegt.
Was am Fernsehen so toll ist, man arbeitet nie alleine. Auf Dreh ist da die Kamerafrau/der Kameramann. Beim Schneiden des Berichts die Cutterin/der Cutter. Kommunikation ist hier alles. In dem Sender, bei dem ich mein Praktikum absolviert habe, ist das Team zudem noch sehr jung. Soll heißen: Nur 3 Leute waren über dreißig. Wenn die Leute alle ungefähr in deinem Alter sind, die meisten selbst noch in der Ausbildung (sowohl Techniker als auch die Redakteure), dann trifft man selten auf arrogante Besserwisser. Was hilfreich ist, wenn man selbst Anfänger ist. Ich weiß nicht, ob man verstehen kann, was ich sagen will. Das Praktikum war einfach persönlich. Ich war nicht einfach nur die Praktikantin, die in der Ecke rumsaß.
Der Text wird ja immer schleimiger. Ich sollte das so schnell wie möglich abbrechen.
Vorher will ich aber noch erwähnen, dass ich als freie Mitarbeiterin dem Sender erhalten bleibe. Über die Einzelheiten werde ich demnächst mit meinem (ehemaligen) Chef sprechen.
Am vergangenen Freitag war mein letzter Praktikumstag.
Schon ein seltsames Gefühl, ab jetzt nicht mehr jeden Tag in der Redaktion zu sitzen. Immerhin habe ich das letzte halbe Jahr fast jede frei Minute dort verbracht. Die Leute sind mir dort so sehr ans Herz gewachsen. Die Arbeit hat Spaß gemacht. Es war eine tolle Zeit.
Und dabei hatte alles so schwierig angefangen:
Ich - von Natur aus schüchtern - habe die erste Zeit des Praktikums kaum einen Ton rausgebracht. Habe Blut und Wasser geschwitzt, als ich die ersten eigenen Berichte machen sollte. Ich hatte solche Angst, zu versagen. Die ersten Wochen waren echt ein Kampf für mich. Aber so blöd das vielleicht klingt, ich bin an diesen Herausforderungen gewachsen.
Aus der anfänglichen Angst, die Berichte nicht rechtzeitig oder nicht gut genug hinzubekommen, wurde ein Kribbeln, das mich immer mehr motiviert hat.
Ich wurde lockerer, selbstsicherer.
Ich hätte nicht gedacht, dass Fernsehen überhaupt was für mich sein könnte. Ich war immer so auf den Beruf des Zeitungsredakteurs festgelegt.
Was am Fernsehen so toll ist, man arbeitet nie alleine. Auf Dreh ist da die Kamerafrau/der Kameramann. Beim Schneiden des Berichts die Cutterin/der Cutter. Kommunikation ist hier alles. In dem Sender, bei dem ich mein Praktikum absolviert habe, ist das Team zudem noch sehr jung. Soll heißen: Nur 3 Leute waren über dreißig. Wenn die Leute alle ungefähr in deinem Alter sind, die meisten selbst noch in der Ausbildung (sowohl Techniker als auch die Redakteure), dann trifft man selten auf arrogante Besserwisser. Was hilfreich ist, wenn man selbst Anfänger ist. Ich weiß nicht, ob man verstehen kann, was ich sagen will. Das Praktikum war einfach persönlich. Ich war nicht einfach nur die Praktikantin, die in der Ecke rumsaß.
Der Text wird ja immer schleimiger. Ich sollte das so schnell wie möglich abbrechen.
Vorher will ich aber noch erwähnen, dass ich als freie Mitarbeiterin dem Sender erhalten bleibe. Über die Einzelheiten werde ich demnächst mit meinem (ehemaligen) Chef sprechen.
Penny Lane - 3. Mai, 00:16